AVP AUTOLAND

Joachim Huber.

Geschäftsführer Finanzen, Controlling & Zentralabteilungen.

Controlling heißt, das Firmenschiff steuern.

Mit Joachim Huber hat die AVP Automobilgruppe zum 30. August 2004 einen Finanzchef an Bord geholt, der im Bereich Controlling eine langjährige Berufserfahrung vorweisen kann. Seine Hauptaufgabe sieht der 54-Jährige darin, sämtliche Geschäftsdaten zu sammeln und dann die Zahlen so aufzubereiten, dass die jeweiligen Abteilungsleiter und natürlich der Chef der AVP Automobilgruppe, Franz Xaver Hirtreiter, damit arbeiten können, ohne sich erst lange durch einen Wust von Zahlen, Tabellen und Fakten durchbeißen zu müssen. "Wenn sich die Geschäftsführer, Verkaufs- und Serviceleiter einfach und schnell einen Überblick über ihren Arbeitsbereich verschaffen können, ist es leichter, das Schiff AVP Automobilgruppe gemeinsam in die richtige Richtung zu steuern", erklärt Joachim Huber.

Der Konzerngeschäftsführer Finance hatte schon immer ein Faible für Zahlen. Das war schon in der Schule so. In Arnstorf im Rottal geboren, besuchte er dort die Grundschule und ging danach auf das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium in Pfarrkirchen. "Sprachen zu lernen, war für mich ein Gräuel. Das viele Konjugieren und Deklinieren, schrecklich. Mathematik dagegen machte mir Spaß", erinnert er sich. Mit dem Abitur in der Tasche ging es 1981 aber erst einmal zur Bundeswehr, nach Pocking zur Panzertruppe. Danach studierte er Betriebswirtschaft an der Universität Passau. Trotz des Studiums blieb Huber seiner Heimat treu und lebt mit seinem Sohn Philipp, der wie der Papa leidenschaftlich gerne Golf spielt, in Arnstorf.

Seine berufliche Karriere startete Joachim Huber 1991 als Controller bei der Passauer Neue Presse. Damals führte Franz Xaver Hirtreiter, der heutige Inhaber der AVP Automobilgruppe, bereits seit drei Jahren den Verlag und hatte nach der Sanierung der 15 lokalen Ausgaben der Passauer Neue Presse und dem Bau eines neuen Druck- und Medienzentrums mit einem Investitionsprogramm in Höhe von 75 Millionen Euro gerade damit begonnen, seine Fühler ins benachbarte Ausland auszustrecken. 1996 betraute er Joachim Huber mit dem Controlling der POL-Print KG, der Auslandsholding der Verlagsgruppe. "Aufbau des Beteiligungscontrollings, Entwicklung und Verbesserung des Controllings vor Ort in sechs Ländern waren dort meine Aufgaben", berichtet Huber.

So zielgerichtet, wie er mit Zahlen umgeht, so spricht er auch: schnörkellos, knapp, ohne unnötigen Wortballast. Diese Art, sich von nichts ablenken zu lassen, sich nicht zu verzetteln und Dinge ohne Umschweife auf den Punkt zu bringen, ist vielleicht auch das Geheimnis seines beruflichen Erfolges. Als zum 1. April 2000 die Verlagsgruppe Passau GmbH gegründet wurde, wurde Joachim Huber die Leitung des Konzerncontrollings übertragen. Damit war er Chef von 25 dezentralen Controllern und dafür verantwortlich, die finanztechnischen Zahlen aus Österreich, Tschechien, Polen, Italien und der Slowakei, wo sich die Verlagsgruppe engagierte, für deutsche Verhältnisse kompatibel zu machen. Was sich so unkompliziert anhört, war bestimmt alles andere als einfach, schließlich hat jedes dieser Länder so seine finanztechnischen Eigenheiten.

Als die Stelle des Finanzchefs bei der AVP Automobilgruppe frei wurde, bedurfte es nur eines Anrufs von Franz Xaver Hirtreiter, um seinen Mitarbeiter aus PNP Zeiten erneut zu gewinnen. Dass bei der AVP Automobilgruppe mit ihren 18 Autohäusern ein riesiger Berg Arbeit auf Joachim Huber wartete, störte ihn wenig. "Das ist machbar", sagt er im Brustton der Überzeugung. In nur wenigen Tagen verschaffte er sich einen groben Überblick über sein neues Schaffensfeld und machte dabei zwei Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit aus: die Buchhaltung und sein Steckenpferd, das Controlling.

Erster Brennpunkt war die Buchhaltung, wo die Einführung eines SAP-Systems für die Bereiche Finanz-, Lohn- und Anlagenbuchhaltung unmittelbar bevorstand. Parallel dazu musste das Controlling, das bis dahin noch von einer Fremdfirma betreut wurde, möglichst schnell in die AVP Automobilgruppe integriert werden. Die erfolgreiche Umsetzung beider Projekte erleichterte das weitere Wachstum der Gruppe erheblich. Mittlerweile verantwortet er als Konzerngeschäftsführer Finance alle Bereiche der AVP Beteiligungs GmbH, die als Holding der gesamten Gruppe fungiert. Dies sind neben der Buchhaltung die Abteilungen Marketing, Zentraleinkauf, Personal, Recht sowie IT. Zudem zeichnet er im AVP AUTOLAND für die junge und dynamische Konzernmarke SEAT verantwortlich.

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