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Die Unternehmerfamilie Hirtreiter Alleineigentümer derAVP AUTOLAND


Nach der Unterschrift: Franz Hirtreiter jun., Franz Xaver Hirtreiter sen., Dr. Andreas Szigmund (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich), Joachim Huber (CFO, AVP AUTOLAND) und Hubert Spieleder (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich) (v. l.)

Deggendorf. Nach 22 Jahren ist die Unternehmerfamilie Hirtreiter Alleineigentümer der AVP AUTOLAND Gruppe mit Sitz in Deggendorf. Der bisherige 90-Prozent-Inhaber, Franz Xaver Hirtreiter sen., unterschrieb heute Vormittag im Notariat Kurz in Deggendorf den Kaufvertrag, mit dem er von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich die restlichen Anteile für einen einstelligen Millionenbetrag erwarb. Eigentümer der neuen Anteile wird die FAL Hirtreiter GmbH sein, die zu 51 % Sohn Franz Hirtreiter jun. und zu 24,5 % den beiden Töchtern Alexandra und Leonie gehört. Für Hirtreiter ist damit eine 22jährige Aufbauarbeit abgeschlossen, in der die Familie zunächst 75 % der Anteile, dann 90 % und jetzt 100 % erwerben konnte. „Das ist ein starkes Signal an unsere Mitarbeiter, die Kunden und die Hersteller, dass wir weiterhin an die Zukunft des Autohandels in Niederbayern und Oberbayern glauben und unsere Marktführerschaft weiter ausbauen werden“, so Hirtreiter.

Die Familie wird in den nächsten fünf Jahren 30 Millionen Euro in ihre vier Porsche Zentren investieren und dabei Plattling, Rosenheim und Altötting komplett neu bauen sowie Landshut auf die neue Porsche CI umrüsten. Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung Franz Hirtreiter jun. sind diese Investitionen notwendig, um das ständig gewachsene Geschäft auf die Zukunft auszurichten. Derzeit wird in Deggendorf die Audi Exklusivwerkstatt für 1,5 Millionen Euro erweitert. Die AVP AUTOLAND Gruppe erwartet auch 2019 einen steigenden Umsatz von über 400 Millionen Euro und beschäftigt 780 Mitarbeiter.

Um ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden, hat die AVP AUTOLAND Gruppe jetzt die Future for Children gemeinnützige GmbH gegründet. Sie soll den Menschen vor Ort in Afrika helfen, damit sie nicht flüchten müssen. Finanziert werden drei Kindergärten und ein Buschkrankenhaus in Kilimahewa/Tansania. Aber auch die Kinderkrebshilfe in Niederbayern und ähnliche caritative Einrichtungen werden unterstützt.